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Empfehlungen zur Vergabe von Aufträgen zur Entwicklung und Umsetzung von Angeboten der Offenen Kinder- und Jugendarbeit an Dritte

Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) werden von verschiedenen Organisationen erbracht. Im politischen Auftrag der Gemeinden setzen gemeindeeigene Institutionen oder private die Angebote der OKJA als Teil des Services Public um. Das Modell, diese Aufgaben in der Form von Leistungsaufträgen von der öffentlichen Hand an private Anbieter zu delegieren, wird von den Gemeindebehörden in einzelnen Regionen der Schweiz vermehrt gewählt. Die Delegation an Externe wirft Fragen zum politischem Willen, zur Qualität, den Kosten, der Flexibilität, der Vernetzung usw. auf.

Ein Ausschuss von DOJ Vorstandsmitgliedern hat aufgrund der Diskussionsveranstaltung vom 22. Mai 2014 und der Konferenz Fachliche Entwicklung 2014 diesbezüglich Empfehlungen ausgearbeitet. In den Empfehlungen geht der DOJ davon aus, dass die OKJA grundsätzlich von Nonprofit-Organisationen betrieben wird, dass aber auch Aufgaben delegiert werden können. Wichtig erscheint dabei, dass die Einbindung in die Gemeinde klar geregelt ist und dass die Verantwortung und Begleitung durch die Behörden, wie auch bei gemeindeeigenen Lösungen gewährleistet wird. Zentrale Grundlage für eine professionelle und wirkungsvolle OKJA muss eine differenzierte und konsequente Bedarfsabklärung und -orientierung der Angebote sein. Dies gilt für gemeindeeigene Angebote wie auch für Angebote die durch Dritte geleistet werden.

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Seite erstellt am 16. März 2016