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Newsletter Februar 2017
News vom DOJ

Herausforderung (radikalisierter) Islam – ein mehrperspektivisches Fachseminar für die Praxis

10.-12. Mai 2017, Luzern

Jugendliche sind heute den Verlockungen fundamentalistischen Gedankenguts ausgesetzt. So sympathisieren einige von ihnen auch mit einem zunehmend radikalisierten Islam. Das von der HSLU organisierte Fachseminar, bei dem der DOJ Kooperationspartner ist, unterstützt Fachleute dabei, einen konstruktiven Umgang mit dieser Situation zu finden und den Jugendlichen samt ihren Herausforderungen informiert und sensibel zu begegnen.

Artikel zum Thema 

Info und Anmeldung 

 

Flüchtlinge unter uns – Schwerpunkt Trauma: Fachseminar an der HSLU

8. Juni 2017, Luzern

Soziokulturelle AnimatorInnen, SozialpädagogInnen sowie andere Professionelle der Sozialen Arbeit begegnen immer häufiger jungen Menschen, die eine Flucht hinter sich haben. Im Vergleich mit Gleichaltrigen sind diese Kinder und Jugendlichen häufiger psychisch krank. Viele von ihnen sind von einer posttraumatischen Belastungsstörung betroffen. Fachpersonen sind gefordert, sorgfältig mit dieser Situation umzugehen, den Jugendlichen sensibel zu begegnen und sie zu stärken.
Das von der HSLU in Kooperation mit dem DOJ und migrationplus organisierte Fachseminar vermittelt Wissen zur Entstehung und Symptomatik von Traumafolgestörungen sowie zum Umgang mit traumatisierten jungen Flüchtlingen. Anhand von Input-Vorträgen und einfachen Übungen wird eine traumasensible Grundhaltung vermittelt und es werden Möglichkeiten stabilisierender und ressourcenorientierter Interventionen im Arbeitsalltag reflektiert.

Info und Anmeldung

 

 

Infos aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit

Ci­n­e­mi­gra­ti­on: Film als Werkzeug in der Arbeit mit Jugendlichen im Kontext der Migrationsgesellschaft.

2. März 2017, Zürich

Die Zahl jugendlicher Flüchtlinge in der Schweiz ist in den vergangenen Jahren beträchtlich gestiegen und nimmt auch in den Institutionen der offenen Jugendarbeit stetig zu. Dies stellt nicht zuletzt JugendarbeiterInnen vor herausfordernde Fragen. Die Veranstaltung diskutiert das Medium Film als Werkzeug zur Beantwortung dieser Fragestellungen und reflektiert den Film als Sprache, um Migrationserfahrung(en) zu erzählen und zu thematisieren. Anschliessend findet ein Praxisinput für Filmprojekte mit Jugendlichen statt.

Cinemigration ist eine Koproduktion der Schweizer Jugendfilmtage und der okaj zürich mit freundlicher Unterstützung der OJA Kreis 3&4.

Info 

 

SOFORT ANMELDEN: Jugendarbeit gegen extremistische Gewalt - Aktivitäten mit JugendarbeiterInnen aus ganz Europa

Juni bis Dezember 2017, online / 28. August - 2. September, Rumänien / 25. - 28. Oktober, Belgien

Die European Confederation of Youth Clubs ECYC, deren Mitglied der DOJ ist, sucht für eine Online-Kampagne und für zwei internationale Trainings Teilnehmende aus der Schweiz. Arbeitssprache ist Englisch.

* Online information campaign dedicated to promoting the role of youth work in preventing violent extremism of youth

This activity is dedicated to building and running an online campaign meant to to raise informative-awareness about the prevention role that youth work can and is playing in the context of youth radicalisation and extremist violence. The main focus of the campaign will be to actively document the involvement of youth work in prevention of violent radicalisation, to offer a better understanding of the concept of extremism and put in contact youth workers with tools for understanding and working with those most at risk. Some of the best and most informing articles, videos and studies gathered and featured throughout the first part of the campaign will support the international training, dedicated to young youth workers looking for a practical or hands-on tool in addressing youth radicalisation and extremism through work in youth clubs.

June to December 2017, Council of Europe member states. Who can participate: young people an youth workers able to work in English

Call for editorial board members

* International training on youth work for the prevention of violent extremism of youth

The training is dedicated to sharing best practices in youth work as a method of prevention of violent radicalisation of youth. This activity will consist of workshops, lectures, group work and the sharing of experiences and challenges. This activity will also include input from experts researching religious radicalisation and young extremist behavior. Participants will share best practice examples and engage with their own nations’ policies and responses to extremism/radicalisation. The concrete practice examples shared by participants, as well as their personal reflections on the phenomena will be presented trough the platform and, together with other best practices and youth work reflections, they will constitute part of the working base for the position paper to be developed in and for the Brussels meeting.

August 28 to September 2 2017 / Sibiu, Romania / Target group: youth workers between 18 and 30 able to work in English

Call for participants

Call for trainers

*Youth policy and the role of youth work in preventing violent extremism of youth

This will be a 4-day meeting bringing together youth workers, youth and youth policy makers together with members of the online campaign and participants in the training to reflect, discuss and formulate recommendations towards youth policy directly influencing young people and youth work practice. The group will also meet with representatives of EU institutions such as the European Commission and the Parliament's Youth Intergroup, and with other relevant actors such as the European Youth Forum, for an exchange of ideas on the role, but also the needs of youth work in preventing youth extremist behavior. The main outcome of this group will be a position paper on the preventive role of youth work in dealing with youth extremism and radicalisation. Results from the working group as well as from the meetings will be communicated through the campaign platform.

October 25 - 28 2017 / Brussels, Belgium / Target group: Youth workers aged between 18 and 30 able to work in Englisch

Call for participants 

Call for facilitators 

Info betreffend alle Aktivitäten: ecyc(at)fcjmp.be

 

 

Infos für die offene Kinder- und Jugendarbeit

Verändere die Schweiz!

Das Projekt «Verändere die Schweiz» macht politische Mitbestimmung so einfach wie Pizza bestellen. Auf der Onlineplattform www.engage.ch können ab dem 20. Februar bis am 25. März alle in der Schweiz lebenden Jugendlichen zwischen 14 und 25 Jahren ihre Ideen und Anliegen für die Zukunft der Schweiz einreichen. Elf davon werden am Schluss durch die jüngsten National- und StänderätInnen in die nationale Politik eingebracht. Mit dem Projekt möchte der DSJ den Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine neue und einfache Möglichkeit bieten, sich in der nationalen Politik einzubringen und auch wirklich etwas verändern zu können. Zudem können dadurch neue innovative Ideen und Lösungsansätze für die Schweizer Politik gewonnen werden.
Idee einreichen
Zum Infoclip

 

Wettbewerb für Ostschweizer Generationenprojekte

Projekte einreichen bis 6. Mai 2017

Für ein verständnisvolles Zusammenleben von verschiedenen Generationen ist der Austausch untereinander sehr wichtig. Kontakte zwischen verschiedenen Generationen helfen, Hemmschwellen und Vorurteile abzubauen. Möglichkeiten für den Austausch gibt es viele: Wenn Jung und Alt gemeinsam Theater spielen, wenn Kinder regelmässig etwas mit Altersheimbewohnern unternehmen, wenn Quartiertreffs Aktivitäten für verschiedene Generationen anbieten, wenn sich Jugendliche und Senioren zum gemeinsamen Spielen treffen – am Tisch oder vor dem Computer.

Das Migros-Kulturprozent zeichnet beim Wettbewerb für Ostschweizer Generationenprojekte innovative Projekte aus, die Generationen verbinden. Es vergibt dabei Förderpreise im Gesamtwert von 20‘000 Franken.

Info 

 

Kurs zur Kinder- und Jugendförderung in der Gemeinde

21. und 22. September 2017, Basel

Kinder- und Jugendförderung in der Gemeinde hat den Anspruch, Lebensbedingungen und Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien gezielt weiter zu entwickeln. Die Teilnehmenden des Kurses der FHNW setzen sich mit Grundlagen und aktuellen Entwicklungen der Kinder- und Jugendförderung auseinander. Sie werden dabei unterstützt, ihre Rollen und Aufträge zu klären und überprüfbare Zielsetzungen für ihre eigene Praxis zu bestimmen. Der Kurs richtet sich an Personen, die auf strategischer Ebene in Gemeinden für Kinder- und Jugendförderung zuständig sind.

Info 

 

Lernspiel zur Förderung geschlechtsunabhängiger Berufswahl

Schweizer Jugendliche wählen ihre Berufe sehr geschlechterstereotyp. Als Massnahme zur Förderung geschlechtsunabhängiger Berufswahl hat das Interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung (IZFG) der Universität Bern das Lernspiel like2be entwickelt. Das Computerspiel ermöglicht jungen Menschen, sich auf spielerische Art und Weise dem Thema zu nähern und ihren Horizont im Berufswahlverfahren spielerisch zu erweitern. Durch das Experimentieren mit unterschiedlichen Lebensentwürfen und Berufsbiographien lernen junge Menschen nicht nur eine Vielzahl neuer Berufe und Ausbildungsmöglichkeiten kennen, sondern erfahren auch, wie divers (berufs-)biographische Verläufe sein können.

Zum Spiel 

 

Projektlounge Jugend in Aktion

5. April 2017, Bern

Wer bei Movetia einen Antrag für ein europäisches Jugendprojekt einreichen möchte und Unterstützung sucht, sollte die Mitarbeitenden von Movetia am 5. April in der Projektlounge Jugend in Aktion besuchen. Dort werden Fragen beantwortet und Infos über Projekte mit Jugend in Aktion vermittelt.  Die Veranstaltung richtet sich an AkteurInnen des ausserschulischen Jugendbereichs, die 2017 einen Projektantrag einreichen möchten.

Info

Anmeldung (bis 29. März)

 

Parlament beschliesst Ratifizierung des 3. Fakultativprotokolls zur UN-Kinderrechtskonvention

Stände- und Nationalrat haben der Ratifizierung des 3. Fakultativprotokolls zur UN-Kinderrechtskonvention zugestimmt. Das 3. Fakultativprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention sieht vor, dass sich Kinder, ihre VertreterInnen oder auch Vertragsstaaten direkt an den UN-Kinderrechtsausschuss wenden können, wenn sie ihre Rechte verletzt sehen. Zudem kann der Ausschuss Fälle schwerwiegender oder systematischer Verletzung der Kinderrechte von sich aus untersuchen. Die Schweiz bekennt sich damit zu einer vollständigen und systematischen Umsetzung der Kinderrechte.

 

 

International

Angebote von Jugend in Aktion

Lobbying and Advocacy in the Youth field , 10.-14. April 2017, Bulgarien (Sprache: Englisch)

Der Kurs stärkt Jugendorganisationen in einer nachhaltigen und aktiven Überzeugungsarbeit. Die Organisationen lernen ihre Rolle in politischen Entscheidungsprozessen zu verstehen und setzen sich mit der Planung von Kampagnen auseinander. Der Kurs richtet sich an Jugendarbeitende, JugendleiterInnen, ProjektmanagerInnen, Vorstandsmitglieder und Vereinspräsidien. Movetia übernimmt die Reise- und Teilnahmekosten abzüglich eines Selbstkostenbeitrags von CHF 80.-. Info: jugend(at)movetia.ch / 032 462 00 50 

Info und Anmeldung (bis 12. März 2017) 

 

The Power of Words, 5.-10. Mai 2017, Polen (Sprache: Englisch)

Facebook, Google, Trump oder Beyonce: Wer beeinflusst unsere Denkweise und Meinung, wer sagt uns, wie wir unser Leben leben sollen? In diesem Kurs lernen JugendarbeiterInnen, wie sie ihre kommunikativen Kompetenzen verbessern und Jugendliche im kritischen Denken unterstützen können. Der Kurs richtet sich an Jugendarbeitende und JugendleiterInnen. Movetia übernimmt die Reise- und Teilnahmekosten abzüglich eines Selbstkostenbeitrags von CHF 80.-. Info: jugend(at)movetia.ch / 032 462 00 50

Info und Anmeldung (bis 12. März 2017) 

 

 

 

Infos zum DOJ-Newsletter

 

Der DOJ-Newsletter sammelt seine Inhalte unter anderem in folgenden Newslettern:

- Infoklick

- SAJV

- jugendarbeit.ch

- tink.ch

- DSJ

- okaj

- Jugendseelsorge Zürich

- Netzwerk Kinderrechte Schweiz

- Sucht Schweiz

- Infoset

- Radix

- bOJA

- koje

- AGJF

 

Seite erstellt am 20. Oktober 2006