Positionspapier Jugendgewalt
Das Positionspapier des DOJ/AFAJ zum Thema "Jugendgewalt" wurde an der Vorstandssitzung vom 115.2011 genehmigt.
Es bietet einerseits eine knappe Einführung in die Thematik und zieht dann Schlussfolgerungen für die offene Jugendarbeit.
Das Fazit lautet:
Prävention von Jugendgewalt geht alle an. Solange wir – auch in der offenen Jugendarbeit – auf die Suche nach „Sündenböcken“ gehen, werden wir mit dem Thema nicht erfolgreich umgehen können. Jugendliche als solches können nicht die Sündenböcke der Gesellschaft sein: Wir sind ihre Lobby. Wenn sich Jugendliche aber gewalttätig verhalten, so müssen alle „an einem Strick“ ziehen. Projekte und Massnahmen, bei denen auf mehreren Ebenen mit verschiedenen Gruppen gleichzeitig gearbeitet wird, sind am wirkungsvollsten. In der offenen Jugendarbeit sind wir in einer idealen Position, um solche Massnahmen zu initiieren und zu unterstützen. Einseitige „Schnellschussprojekte“ sind aber unbedingt zu vermeiden.















